Was tun bei
Fieber?
Körperliche
Symptome:
Im Gegensatz zur Sichtweise der psychosomatischen Erkrankungen
sind die Symptome von Fieber auf körperlicher Ebene sehr
einfach zu bestimmen. Bei Fieber steigt die Körpertemperatur
an. Die durchschnittliche Körpertemperatur beim Menschen
beträgt 36,4 Grad Celsius. Schwankungen bis 37,3 Grad Celsius
können unter Umständen noch im Toleranzbereich liegen,
ohne dass es sich um Fieber handelt. Allerdings gilt grundsätzlich,
dass oberhalb von 37 Grad Celsius erhöhte Temperatur vorliegt.
In diesem Fall ist eine weitere Beobachtung der Temperaturentwicklung
empfehlenswert. Diese kann am einfachsten und schnellsten über
das Ohr gemessen werden, wie es zum Beispiel mit dem hervorragenden
Fieberthermometer "ThermoScan
IRT 4520"
von
Braun (Ökotest: „sehr gut“ / Stiftung Warentest:
„gut“) in sekundenschnelle möglich ist. Fieber
wird je nach Temperatur von weiteren Symptomen begleitet. Müdigkeit,
Schwäche, Gliederschmerzen, Benommenheit und Appetitlosigkeit
sind gängige Begleiterscheinungen. Temperaturschwankungen
gehen oftmals mit starkem Schwitzen oder Schüttelfrost einher.
Durch die hohe Temperatur können Lippen und Mundschleimhaut
austrocknen. Vereinzelt kommt es auch zu Herzrasen und flacher,
schneller Atmung. Ab einer Körpertemperatur von ca. 41,8
Grad Celsius wird Fieber lebensbedrohlich, da durch die erhöhte
Temperatur die Eiweiße im Körper abbinden und jegliche
Funktionen einstellen.
Psychosomatische Erkrankungen – die
Ursachen gestiegener Körpertemperatur:
Aus Sicht der psychosomatischen Erkrankungen wird Fieber in zwei
Phasen eingeteilt. Es gibt eine kalte und eine heiße Phase.
In der ersten Phase fühlt man sich solange kalt bis die Ursache
für das Fieber verschwunden ist. Dann beginnt die zweite
Phase in der man sich heiß fühlt. Die Ursache für
Fieber ist aufgestaute und unterdrückte Wut. Es gibt aber
auch Menschen die Fieber bekommen, wenn sie bei einer Sache sprichwörtlich
mitfiebern und voller Leidenschaft für Sie sind oder wenn
Dinge nicht nach Ihrem Wunsch geschehen. Solange wie die Wut unterdrückt
wird, fühlt man sich kalt. Die psychosomatische Erkrankung
ist jetzt in ihrer „kalten“ Phase. Ein mögliches
Anzeichen in dieser Phase kann Schüttelfrost sein. Löst
sich der Konflikt im Inneren dann beginnen wir uns wärmer
zu fühlen und erleben die heiße Phase des Fiebers bzw.
der psychosomatischen Erkrankung. Ein Beispiel um das zu verdeutlichen,
ist ein Schulkind das von seiner Mutter abends zuwenig Aufmerksamkeit
bekommt. Es ist wütend auf sie und unterdrückt nachts
im Schlaf diese Wut. Am Morgen wacht es mit Fieber auf und befindet
sich in der kalten Phase, vermutlich mit Schüttelfrost. Die
Mutter kümmert sich um das Kind, es bekommt die gewünschte
Aufmerksamkeit und die Wut löst sich auf. Der Körper
regeneriert sich und die psychosomatische Erkrankung des Kindes
wechselt in die heiße Phase. Es empfindet nun Hitze statt
an Schüttelfrost zu leiden.
Psychosomatische Erkrankungen – was tun bei Fieber?
Das Beispiel mit dem Schulkind erscheint einfach gestrickt und
schnell gelöst. Wenn Fieber aber öfter auftritt, gibt
uns der Körper zu verstehen, dass wir unsere Verhaltensmuster
und –Strukturen hinterfragen müssen. Grundsätzlich
sollte bei Fieber immer die Ursache der Wut ergründet werden.
Der Auslöser für psychosomatische Erkrankungen ist oftmals
unsere eigene Sicht der Dinge. Ändern wir den Betrachtungswinkel
und akzeptieren Situationen und Personen, die uns zuvor missfallen
haben, dann nehmen wir dem Fieber das Fundament zum Existieren.
Unsere Reaktion auf alltägliche Geschehnisse bestimmt diese
Sicht.
Wut vernebelt die Sicht. Bist du wütend auf eine Person,
dann versuche dich mit Ihr auseinanderzusetzen anstatt Blockaden
zu errichten und ergründe ob deine Wut gerechtfertig ist.
Deine Mitmenschen können dich nur so weit provozieren, wie
du es zulässt. Wenn dich ständig Dinge zur Weißglut
bringen, dann solltest du nach der Angst suchen die sich hinter
deinen Gefühlen versteckt und die psychosomatischen Erkrankungen
auslöst. Sind dir diese Verhaltensstrukturen erst einmal
ersichtlich, dann beginne Sie zu hinterfragen und zu ändern.
Wenn es dir gelingt den Anderen Ihr Verhalten zu verzeihen, wirst
du deine Wut in Gelassenheit umwandeln und deine alten Verhaltensmustern
hinter dir lassen.
Weiterführende
Ratschläge zum Thema Fieber und zu psychosomatischen Erkrankungen
gibts in der Kategorie Literaturempfehlungen.