Teil
1: Krankheit als Botschaft der Seele – Der Körper als
Spiegelbild
Stellen Sie
sich einmal vor, Ihre Gefriertruhe wäre defekt und all die
Nahrungsmittel darin würden bald anfangen schlecht zu werden.
Das Betriebslämpchen an der Außenseite Ihrer Gefriertruhe
ist erloschen und zeigt dadurch die Fehlfunktion an. Im Normalfall
würden Sie die Truhe öffnen, sehen dass sie nicht mehr
kühlt und ihr kostbares Innenleben versuchen zu retten, während
Sie anschließend die Truhe reparieren lassen.
Und jetzt stellen Sie sich bitte einfach einmal vor, Sie sehen
das erloschene Licht an der Außenseite, tauschen es so aus,
dass es wieder brennt und gehen Ihrem Alltag nach. Das Essen vergammelt
langsam… Unvorstellbar? – Nein! Denn leider gehen
die meisten Menschen mit Gesundheitsproblemen in Ihrem Körper
so um, wie wir im zweiten Gedankenspiel mit den Lebensmitteln
in der Truhe.
Die
unerschöpfliche Kraft der Seele
Gesundheitsprobleme
sind mehr als nur rein körperliche Aspekte. Ein Gesundheitsproblem
zeigt uns an, dass wir in einer Weise von uns denken, die uns
schadet. Werden wir krank, so zeigt uns unser Körper unsere
physische, geistige und emotionale Grenze. Der Körper ist
nicht die eigentliche Krankheitsursache. Wir bekommen unsere Kraft
aus der Seele und dem Geist. Diese Kraft nährt unseren physischen
Körper. Wir alle kennen positive Erlebnisse, z.B. Frischverliebtsein,
wir haben Power ohne Ende. Sind wir aber seelisch aus dem Gleichgewicht
geraten, ist unsere Seelenenergie blockiert und damit unsere Körperenergie.
Die Folge sind körperliche Symptome der verschiedensten Arten
und wir öffnen Krankheiten die Tür.
Der
Körper als Spiegelbild der Seele
Man sagt, der Körper ist das Spiegelbild unserer Seele. Von
den körperlichen Symptomen der Krankheit können wir
auf unser eigenes Fehlverhalten gegenüber unserer Seele rückschließen.
Dies ist nicht einfach und erfordert in hohem Maße Ehrlichkeit
gegenüber uns selbst. Unsere Seele ist metaphysisch betrachtet,
unser eigentlicher Schatz, die Quelle unerschöpflicher Energie.
Sie ist das, was von den Religionen als das „Göttliche
in unserem Innern“ und von den Physikern als Energie bezeichnet
wird. Eine glückliche Seele liebt, bedingungslos, sich selbst
und andere und ohne wenn und aber. Leider haben wir uns im Laufe
der Jahre immer mehr von dieser Urenergie entfernt. Wir müssen
den Einfluss neu verstehen lernen, den unsere Gedanken auf unsere
Lebensenergie nehmen und welcher Einfluss dadurch auf unseren
Körper und unsere Gesundheit entsteht. Schon Freud wusste,
dass man zu der Quelle, zur Kindheit und der Beziehung zu den
Eltern vorstoßen muss. Denn hier ist die Quelle von Ursache
und Wirkung unserer gegenwärtigen Lebenssituation zu finden.
Wir speichern oft in sehr tiefen, unbewussten Schichten schwierige
Ereignisse und seelische Verletzungen ab. Bereits im frühesten
Kindesalter entwickeln wir Strategien und Verhaltensmuster um
uns dagegen zu schützen. Bei schweren seelischen Verletzungen
wird die Lebensenergie oft zu einem energetischen Abwehrsystem
umfunktioniert. Dabei werden Teile der Energie in Abwehrmechanismen
kanalisiert, die uns an anderer Stelle im Leben fehlt. Als Folge
fühlen wir uns zum Beispiel schlapp, müde, ausgelaugt,
angespannt oder kränklich.
Wie
das EGO unsere Wünsche blockiert
Viele Jahre, vielleicht sogar ein Leben lang schleppen wir diesen
Ballast mit uns herum. Wir haben damals Überzeugungen gebildet,
die uns heute daran hindern, wir selbst zu sein mit all unseren
Wünschen und Bedürfnissen. Oft machen wir eher das,
was andere von uns wollen, als NEIN zu sagen. Unsere alten Überzeugungen,
unser sogenanntes EGO verbaut unsere tatsächlichen Wünsche.
Der Körper drückt durch Symptome und die Stellen an
denen diese auftreten aus, welche Denkweisen oder Wünsche
unser EGO „manipuliert“ hat. Aber unser Körper
ist nicht von unserem Geist und seinen Gefühlen zu trennen.
Verdrängungen ins Unterbewusstsein stauen lediglich Probleme
auf und führen irgendwann zu einer umso heftigeren Entladung.
Krankheitssymptome treten auf und blockieren den Körperteil,
der analog für unseren ureigentlichen Wunsch oder unser Bedürfnis
steht. Nicht umsonst sagt der Volksmund, dass ein gesunder Geist
auch in einem gesunden Körper wohnt.
Ende
Teil 1: Der Körper als Spiegelbild der Seele
Weiter zu Teil 2: Signale
des Körpers richtig deuten