Teil
2: Die Signale des Körpers richtig deuten lernen
Unser EGO möchte, dass wir glauben körperliche Symptome
kämen von außen. Diese Denkweise verhindert, dass wir
all zu tief in uns hinein schauen. Wegsehen ist, oberflächlich
betrachtet, bequemer als sich mit eigenen Problemen zu beschäftigen.
Die Konsequenzen sehen wir jedoch täglichen im Leben überall
auf der Welt in überfüllten Arztpraxen. Überall
sitzen Menschen die nicht auf Ihre ureigenen Wünsche hören.
Das EGO kann die wirklichen Bedürfnisse nicht erkennen, da
es aus Erinnerungen der Vergangenheit gespeist wird. Deshalb steht
unser Handeln immer im Konflikt mit unserem EGO. Der Körper
fordert uns auf zurück zur inneren Quelle zu gelangen, zum
seelischen Kern, um unser persönliches Leben wieder mit ihm
zu verbinden und um ein Leben in Liebe und Selbstliebe zu führen.
Seien
Sie ehrlich zu sich selbst
Erinnern Sie sich noch an das Beispiel von Seite
1 mit den Lebensmitteln in der Truhe und der defekten Lampe?
Jetzt wird Ihnen vielleicht ersichtlicher was eingangs damit gemeint
war, dass die meisten Menschen so mit ihrer Gesundheit umgehen.
Sie reparieren nur die Lampe, sprich Sie gehen zum Arzt, lassen
sich Medikamente für ihren Körper verschreiben und schauen
nicht in Ihr Innerstes. Doch Pillen einzunehmen die ein Arzt verschreibt,
ohne persönliche Veränderungen vorzunehmen, wird lediglich
zu einer Problemverlagerung führen. Wir heilen damit nur
die Oberfläche, aber nicht unsere Seele. Das Problem wird
wiederkehren und weiter in uns schwelen, wie die Glut in einem
Ofen bis das nächste Mal Öl darüber gegossen wird.
Stellen Sie sich einmal eine Welt vor in der alle Menschen Ihre
Prothesen, Brillen, Hüftgelenke, Krücken, Rollstühle,
dritten Zähne und allen anderen Hilfsmittel der klassischen
Medizin von einem Moment auf den anderen ablegen müssten.
Es wäre erschreckend, was wir zu sehen bekämen. Aber
es wäre ehrlich. Diese Bild zeigt uns wie wir mit unserer
Seele umgehen.
Hilft
uns die klassische Medizin überhaupt?
Es ist nicht verkehrt oder verboten bei Krankheiten zum Arzt zu
gehen. Ganz im Gegenteil, denn der Körper hat Belastbarkeitsgrenzen
und ist im Vergleich zur Seele sterblich. Schließlich ist
nicht jeder Mensch zu sich selbst ehrlich genug oder schafft es
eine persönliche Änderung vorzunehmen, zumal man sich
selbst oftmals gar keinem Fehlverhalten bewusst ist. Die klassische
Medizin ist in vielen Fällen in der Lage, oberflächlich
Hilfe zu leisten und unsere Gesundheit vorerst vor dem Schlimmsten
zu bewahren. Die Ärzte und Mediziner können Leben retten
und sollen hier keinesfalls verteufelt werden. Will man jedoch
das Übel an der Wurzel packen, dann sollte man ehrlich zu
sich selbst sein, Dinge hinterfragen und seinen Wünschen
uneingeschränkt nachgehen. Eine Änderung unserer Verhaltensmuster,
positives Denken, Hoffnung, Wünsche, das sind alles Erklärungen
für Unerklärliches und tief in jedem Menschen verankert.
Wir alle kennen den Placebo Effekt. Menschen mit schweren oder
zum Teil auch „unheilbaren“ Krankheiten werden auf
unerklärliche Weise gesund, obwohl sie ein Medikament ohne
Wirkstoffe bekommen. Das Schöne daran ist, das wir selbst
bestimmen können wie es uns geht. Die Kunst ist „nur“,
dies auch bewusst zu tun und unsere Selbstheilungskräfte
im Bedarfsfall zu aktivieren. Es mag verrückt klingen, aber
wenn Sie einmal gesehen haben wie ein Symptom von einem Moment
auf den anderen völlig ohne Zuhilfenahme von Medikamenten
und nur durch eine geänderte Ansicht der Dinge verschwindet,
dann werden Sie merken, welche göttliche Selbstheilungskraft
in jedem von uns schlummert.
Ende Teil 2: Signale des Körpers richtig deuten
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Körper als Spiegelbild der Seele