Psychosomatische
Ursachen von starkem Reizhusten
Körperliche
Symptome:
Dieser Abschnitt behandelt die Symptome von Reizhusten aus rein
körperlicher Sicht ohne die Aspekte der psychosomatischen
Erkrankungen zu berücksichtigen. Starker Reizhusten ist weniger
eine eigenständige Krankheit als vielmehr eine Symptomatik
die in der Regel mit anderen Krankheiten, häufig Erkältungskrankheiten,
zusammen auftritt. Dauert der starke Reizhusten weniger als acht
Wochen, dann spricht man von akutem Reizhusten. Grund hierfür
sind häufig Entzündungen der Atemwege. Bei einer Dauer
von mehr als 8 Wochen wird er als chronisch bezeichnet und kann
von Bronchitis, Asthma, Allergien oder auch Lungenerkrankungen
ausgelöst werden. Husten kann auf körperlicher Ebene
in drei Kategorien klassifiziert werden, die aber nicht zwingend
mit der Klassifizierung der psychosomatischen Erkrankungen übereinstimmen
müssen. Schleimproduzierender Husten geht mit ausgehustetem
Schleim einher, der bei Erkältungskrankheiten gelblich oder
grünlich erscheint. Starker Reizhusten wird durch akute Reizungen
der Lunge ausgelöst (z.B. Staubpartikel) und fühlt sich
trocken an. In Kombination mit schweren Krankheiten, wie Tuberkulose,
Lungenembolie oder Lungenkrebs kann bei Husten auch brauner oder
blutiger Auswurf auftreten.
Psychosomatische
Erkrankungen – die Ursachen von starkem Reizhusten:
Der folgende Absatz behandelt aus Sicht der psychosomatischen
Erkrankungen die Ursachen von starkem Reizhusten als eigenständigem
Symptom, der nicht in Verbindung mit anderen (Erkältungs-)
Krankheiten auftritt. Wenn der starke Reizhusten in Kombination
mit anderen Krankheiten auftritt, dann lesen Sie bitte ergänzend
unter dem entsprechenden Krankheitsbild die Ursachen nach.
Zum Reizhusten kommt es, wenn Menschen sich selbst kritisieren.
Sie machen sich Vorwürfe auf diese oder jene Situation unangemessen
reagiert zu haben. Menschen die oft an starkem Reizhusten leiden
sind in der Regel leicht reizbar. Diese Reizbarkeit ist es, die
den Reizhusten bzw. die psychosomatisch Erkrankung auslöst.
Meistens kommt die Einwirkung von außen, durch Personen
oder Situationen, die dann innere Konflikte (Selbstkritik) auslösen.
Menschen mit starkem Reizhusten werden von Ihrem Körper darauf
hingewiesen, dass sie gegenüber sich und anderen toleranter
werden müssen. Im Vergleich zum Niesen, welches eher eine
Abwehrreaktion gegenüber unliebsamen Außeneinwirkungen
darstellt, ist starker Reizhusten ein Symptom, das durch innere
Vorgänge ausgelöst wird.
Psychosomatische
Erkrankungen – was tun bei starkem Reizhusten?
Wenn du ohne offensichtlichen Grund husten musst, dann nehme dir
anschließend die Zeit und erforsche deine Gedanken. Dem
Moment des Hustens geht oftmals ein kurzer Gedanke oder eine unliebsame
Empfindung voran. Dies kann nur einen Sekundenbruchteil dauern,
reicht aber je nach stärke der Selbstkritik für starke
Hustenanfälle. Wenn du Husten bekommst, frage dich, was du
unmittelbar davor oder zu Beginn des Hustens gedacht hast und
hinterfrage deine Denkweise über die Situation. Diese Vorgänge
(die die psychosomatischen Erkrankungen auslösen) geschehen
so schnell, dass es den meisten Menschen nicht bewusst ist, dass
sie sich gerade selbst kritisiert oder ihr Verhalten nicht akzeptiert
haben. Selbstkritik hindert dich daran, das Leben in vollen Zügen
zu genießen und nach deinen Wünschen zu gestalten.
Wenn du merkst, dass dich etwas innerlich aufregt, dann zeige
dir gegenüber die gleiche Toleranz, wie du sie auch von anderen
erwartest. Denke immer daran: „Du bist wesentlich mehr,
als du glaubst“.
Weiterführende
Ratschläge zum Thema Husten und zu psychosomatischen Erkrankungen
gibts in der Kategorie Literaturempfehlungen.